In einer Zeit des Fachkräftemangels ist es unerlässlich, so viel wie möglich über die Faktoren zu erfahren, die dieses Phänomen charakterisieren. Aus diesem Grund hat der IVR beschlossen, mit SCOHPICA zusammenzuarbeiten und die zweite Umfrage zu fördern, um ein Feedback aus dem ganzen Land zu erhalten (die erste Umfrage hatte eine starke Beteiligung aus der Westschweiz) und so das Wohlbefinden des Personals in der Präklinik zu messen

SCOHPICA: Bessere Kenntnis der Bedürfnisse von Gesundheitsfachkräften in der Schweiz. Das SCOHPICA-Projekt, das vom BAG, OBSAN und der SAMW unterstützt wird, hat sich zum Ziel gesetzt, eine nationale Kohorte von Gesundheitsfachkräften zu bilden. Sein Ziel ist, diese Gesundheitsfachkräften über einen längeren Zeitraum zu beobachten, um ihre Karrierewege und die Faktoren, die ihr Wohlbefinden und ihre Absicht, im Beruf zu bleiben, beeinflussen, besser zu verstehen. Die Teilnahme einer grossen Anzahl von Fachkräften ist wichtig, um sicherzustellen, dass zuverlässige Ergebnisse für jeden Beruf, jede Branche und jede Region in der Schweiz verbreitet werden können. Wenn Sie (unabhängig von Ihrem Beruf) mit Patienten arbeiten und Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, schliessen Sie sich den 1707 Personen an, die bereits diese Kohorte bilden. Füllen Sie den Online- Fragebogen unter www.scohpica.ch/de/ aus. Die Ergebnisse werden genutzt, um gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Wohlbefindens der Fachkräfte des Gesundheitswesens in der Schweiz zu entwickeln.

Die Definition12 GmbH, unser IT-Partner für unser SMEDRIX-Produkt, hat eine Website https://www.smedrix.app  erstellt, um die App-Version zu bewerben.

Besuche die Seite und lerne die SMEDRIX App und ihre Funktionen kennen. Wenn du die gedruckte Version auf Papier bevorzugst, schau in unserem Shop vorbei. https://www.144.ch/shop/

Der IVR  ist stolz darauf, das neue Online-Portal für präklinische wissenschaftliche Studien unter www.144.ch/studienportal zu eröffnen!

Wissenschaftlichen Studien teilen: Unser Ziel ist es, den Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen Fachkräften im Gesundheitswesen, Forschern und Enthusiasten der präklinischen Forschung zu fördern. Jede Studie kann einen Unterschied machen, und gemeinsam können wir die Grenzen der Notfallmedizin verschieben, um die Qualität der Versorgung zu verbessern.

Erweiterung der Netzwerke: Unser Portal zielt darauf ab, eine grosse und kollaborative Gemeinschaft von präklinischen Experten und -Wissenschaftlern zu schaffen. Der Austausch von Wissen und die Interaktion zwischen Fachleuten mit unterschiedlichem Hintergrund ermöglichen es, die Perspektiven zu erweitern und Herausforderungen auf innovativere und effektivere Weise anzugehen.

Förderung der präklinischen Forschung: Wir sind uns der entscheidenden Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung im präklinischen Umfeld bewusst. Deshalb ist unser Portal offen für neue Studienzentren, die aktiv dazu beitragen wollen, das Wissen in diesem Bereich zu erweitern.

Wenn sie eine wissenschaftliche Studie im präklinischen Bereich durchführen und sie mit unserer Gemeinschaft teilen möchten, fülle sie einfach unser Online-Formular aus. Die Registrierung ist schnell und intuitiv und ermöglicht es ihnen, ihre Forschung in nur wenigen Schritten zu präsentieren.

Ihre Teilnahme an diesem Portal kann einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und Sicherheit von Menschen in Notfallsituationen haben. Gemeinsam können wir uns für eine bessere Zukunft und eine moderne präklinische Notfallmedizin einsetzen.

Das Notrufsystem soll in der Schweiz zuverlässiger funktionieren. Ein neues Referenzmodell für die Übermittlung von Notrufen zeigt auf, welche Standards und Leistungen die verschiedenen Akteure dabei zu erfüllen haben. Damit wird das Risiko von Ausfällen verringert und die Verfügbarkeit für die Schweizer Bevölkerung erhöht. Notruforganisationen und Swisscom haben gemeinsam mit dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) die dazu erforderlichen Massnahmen identifiziert und definiert.

Weiterentwicklung des Notrufsystems in der Schweiz

Um das Next Best Prinzip anschaulich zu erklären, erstellte Schutz & Rettung Zürich das Video – «Nur die schnellste und beste Hilfe zählt im Notfall! | Nächst-Best-Prinzip einfach erklärt» -. Dieses Prinzip spielt auch eine entscheidende Rolle in den neuen Richtlinien zur Anerkennung von Sanitätsnotrufzentralen SNZ 144, die voraussichtlich ab dem 1. Januar 2024 in Kraft treten werden. In diesem Video wird Ihnen verständlich erläutert, was das Next Best Prinzip bedeutet und warum es für die Präklinik von grosser Bedeutung ist.

 

Der IVR baut die Arbeitsgruppe SMEDRIX neu auf und sucht dafür Rettungssanitäter*innen und Notärzt*innen.

Komm zu uns und werde Teil eines inspirierenden und inklusiven Teams, in dem Vielfalt geschätzt wird und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Melde dich jetzt an und mach dich bereit, gemeinsam mit leidenschaftlichen und talentierten Fachkräften aus verschiedenen Sprachregionen zum Erfolg des Projekts beizutragen, in einem Kontext der Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

Du bist:

  • Rettungssanitäter*in oder Notärztin
  • interessiert an der präklinischen Patientenversorgung mit Algorithmen
  • leitlinienaffin
  • versiert in Literaturrecherche und Beurteilung (auch in englischer Sprache)
  • bereit, aktiv zu einem strukturierten Konsensfindungsprozess zur Erstellung von Algorithmen beizutragen

Zielbild Arbeitsgruppe SMEDRIX

Die Algorithmensammlung SMEDRIX:

  • liegt in 3 Versionen vor
    • advanced für professionelle Nutzer (v.a. Rettungsdienstmitarbeitende)
    • basic für Ersthelfende (v.a. ab Ausbildungsstufe IVR 2)
    • public für die breite Bevölkerung (angedacht)
  • liegt in drei Landessprachen vor (d, f & i)
  • ist als App wie auch als Druckversion verfügbar
  • ist praxisorientiert
  • wird evidenzbasiert erarbeitet

Das Projekt:

  • wird durch eine Arbeitsgruppe betreut und ist im IVR der Fachgruppe Entwicklung zugeordnet
  • unterliegt einer Finanzkontrolle durch die Geschäftsstelle

Die Gruppe soll im vierten Quartal 2023 ihre Arbeit aufnehmen

Interessiert? Melde dich bitte hier bis zum 30. Juni an.

Unterstützend zum Schulungskit hat SAFE AT WORK eine Lernplattform geschaffen, die es ermöglicht, Inhalte aus dem Schulungskit nachhaltig zu vermitteln und mit einer automatischen Lernkontrolle bestätigen zu lassen.

Insgesamt werden in 20 Lektionen Inhalte vermittelt und mit Multiple-Choice-Fragen abgefragt – jeder Nutzer kann sich bei einem Lernerfolg von 80% richtig beantworteter Fragen, einen persönlichen Lernkontroll-Nachweis in PDF erstellen lassen.

Den Zugang zur Online-Lernplattform finden Sie hier.

Die ersten Fotos des nationalen Aktionstag 144 sind online. Diese sind wenn verfügbar, unter der jeweiligen Organisation („Pics“) zu finden. Weitere Fotos werden folgen.

Das Beschlussorgan der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (HSM-Beschlussorgan) hat nach Einsichtnahme in den Antrag des HSMFachorgans an seiner Sitzung vom 9. März 2023 gestützt auf Artikel 39 Absatz 2bis des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG) sowie Artikel 3 Absätze 3–5 der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (IVHSM) beschlossen:

Die Behandlung von Schwerverletzten wird der hochspezialisierten Medizin zugeordnet.

Spitalliste für die hochspezialisierte Medizin: hier