Konzept zur Bewältigung von Grossereignissen
Gemeinsam mit KATAMED arbeitet das IVR an einem neuen Konzept zur Bewältigung von Grossereignissen. Bereits beim Projektstart war klar, dass ein neues Konzept, das auf den bisherigen Erfahrungen und vorerarbeiteten Erkenntnissen aufbaut, entwickelt werden soll.
Ein zentrales Element ist die Verknüpfung mit den Spitälern, weil nur eine einheitliche Vorstellung der Bewältigungsstrategie durch alle Akteur*innen erfolgsversprechend ist.
Es wurde beschlossen, drei Richtlinien zu erstellen:
- MANV prä‑hospital
- Ereignis‑ und Krisenmanagement im Spital
- MANV hospital+
Alle Dokumente werden gleichzeitig einer breiten Empfängerschaft zur Konsultation zur Verfügung gestellt; diese ist für September/Oktober 2026 geplant. Anschliessend erfolgt eine erneute Überarbeitung in den Arbeitsgruppen, bevor die Vernehmlassung bei den Kantonen im Februar 2027 stattfindet. Ziel ist, die Inkraftsetzung auf der Plenarversammlung der GDK im Mai 2027 zu beschliessen.
Auf Basis der MANV‑Richtlinien sollen in einem weiteren Schritt die Themen Verbrennungen sowie Terror bzw. Ausserordentliche Bedrohungslage ausgearbeitet werden. Der Arbeitsbeginn ist frühestens für den Herbst 2027 vorgesehen.



